Mit der spiel- und Experimentierfreude des Jazz und der Liebe zum Detail eines fast klassischen Kammermusikensemble setzt sich Tsching über stilistischen Grenzen und musikalische Konventionen hinweg und kreiert ein eigenes künstlerisches Genre zwischen Urbanität und Tradition. Dazu bedient sich das Ensemble der Neubearbeitung von Titeln u.a. von Piazzolla, McCartney, Gershwin und Eisel, vor allem jedoch eigener Kompositionen und Improvisationen.

In ihren Konzerten führen die drei Musiker einen anregenden wie unterhaltsamen Dialog mit dem Publikum. Tschings Musik lädt zu spannenden akustischen Entdeckungsreisen ein, denn in etlichen Stücken werden bekannte Melodien kunstvoll eingewoben.

Tsching konzertiert seit seiner Gründung in zahlreichen Städten Deutschlands. Im Oktober 2011 erschien das Debut-Album "Serenata", mit dem Tsching eine neue Position zwischen Jazz und moderner Klassik einnimmt. Im August 2014 präsentierte das Ensemble seine zweite CD "VagabundenSuite", mit der es Übergänge zwischen regionaler und globaler Musik schafft. Im Oktober 2017 tritt das Ensemble mit den "Taschenhymnen", dem bisher persönlichsten Album der Band, an die Öffentlichkeit.

 

Zum Bandnamen

Der Band-Name entstand aus dem Titel eines unserer ersten eigenen Stücke. Tsching ist ein poetischer Tanz, eine überraschende Fabel - mal überschwänglich-verrückt, mal melancholisch-nachdenklich, und immer voller Bewegung und Leichtigkeit. 

Dabei ist Tsching zunächst ein lautmalerisches Wort, das durch seine Einfachheit seine kraftvolle Stärke gewinnt. Es erinnert in seinem Klang an eine kleine Cymbel oder ein Becken. Man könnte fast meinen, es sei dem bodenständigen "Tschingderassabum" entlehnt.

Zum einen knüpfen wir damit an traditionelle musikalische Formen an. Zum anderen ist Tsching aber auch ein nahezu unberührter Begriff ohne inhaltliche Bedeutung. Dadurch öffnet es uns einen weiten musikalischen Gestaltungsraum für viele unterschiedliche stilistische und zeitliche Einflüsse. Vertrautes kann Experimentellem und Neuem begegnen, ohne in eine Schublade gesteckt werden zu können.

Nachdem wir seit mehreren Jahren in diversen Besetzungen miteinander konzertierten hatte das Trioprogramm im Mai 2010 Premiere. Tsching ist so geworden wie wir: Unabhängig, jung und kreativ.
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